rosen

Und es kam der Tag,

als das Risiko eng in der Knospe zu verharren

schmerzlicher war,

als das Risiko einzugehen,

aufzublühen.

(Anais Nin)

 

Die Tanztherapie ist eine ganzheitliche, künstlerische und körperliche Kreativtherapie.

Tanz und Bewegung werden dazu verwendet, den therapeutischen Prozess in Gang zu setzen, ihn zu strukturieren und zu bearbeiten. Es geht dabei auch um das unmittelbare Erleben, das alle Sinne umfasst. Durch die erfahrungsorientierte Therapieform wird die Wechselwirkung zwischen innerer und äußerer Bewegung sichtbar und spürbar.

Die Entwicklung und Entfaltung von Kreativität trägt wesentlich zur seelischen Gesundheit bei und ist gleichzeitig ein Teil individueller Sinnfindung. Der tiefenpsychologische Ansatz der Tanztherapie nach C.G. Jung erlaubt in diesem Sinne unbewussten Inhalten ins Bewusstsein zu gelangen. Diese können über die Bewegung gestaltet und integriert werden. Gleichzeitig wird im systemischen Ansatz der einzelne Mensch im Beziehungsgefüge seines Umfeldes betrachtet. Die Verbindung beider Ansätze erlaubt eine umfassende individuelle Herangehensweise.

Im Tanz die eigene körperlich-seelisch-geistige Bewegung und Bewegtheit zu erleben, fördert die Lebendigkeit im Menschen. Denn im Bewegungs-/Begegnungsprozess mit den verschiedensten Erfahrungen des Selbstempfindens tauchen nicht nur Wertungen auf, sondern oftmals auch Ängste, Tabus und Konflikte. Diese können in Bewegung ausgedrückt und sprachlich aufgearbeitet werden. Die Integration von Körper, Geist und Psyche ist dabei das Ziel.

Die Entwicklung hin zur Ganzheitlichkeit umfasst durch die Körperarbeit und verbale Reflexion alle Ebenen. Ebenso kann in einer Tanztherapie-Gruppe die soziale Isolation aufgehoben und die Kontaktfähigkeit (wieder)entdeckt werden.

Tanz und Bewegung dienen dabei auch als Medium für die Gestaltung der therapeutischen Beziehung.

 

Tanztherapie ist geeignet für:

  • Erwachsene
  • Jugendliche
  • Kinder
  • SeniorInnen

Sie fördert u.a. die Beweglichkeit und die Beziehungsgestaltung. Es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig.

 

Studien  im Bezug auf die Tanz- und Ausdruckstherapie:

 

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